Alte Hunde

Alte Hunde

Alten Hunden geht es nicht anders als alten Menschen. Der gesamte Organismus läuft etwas langsamer und schwerfälliger – kleine und große Wehwehchen treten auf.

Um zu verhindern, dass alte Hunde Schmerzen bedingt durch Verspannungen und altersbedingte Krankheiten erleiden, hilft es ungemein, mit den “Senioren” physiotherapeutisch zu arbeiten. Durch die angewendeten Übungen werden die Gelenke bewegt, was zur Bildung von mehr Gelenkflüssigkeit und somit zu einer besseren Eigenbeweglichkeit des Hundes führt. Dies ist bei Arthrose – eine typische Alterserkrankung – sehr hilfreich, verringert oder verhindert sogar den krankheitsbedingten Knochenabrieb in den Gelenken. Der gesamte Stoffwechsel kann durch Massagen angeregt werden. Durch die verbesserte Durchblutung erhöht sich der Sauerstoff- und Nährstofftransport – der Hund wird munterer und auch fitter.

Auch die Tatsache, dass der alte Hund bei jeder Behandlung 1/2 bis 1 Stunde ungeteilte Aufmerksamkeit genießt und berührt und bewegt wird, ist für die Psyche des Hundes nicht zu unterschätzen. Alte Hunde bekommen nämlich häufig unbemerkt weniger Streicheleinheiten und Zuwendung als sie benötigen, denn sie sind nicht mehr so präsent wie in jungen Jahren. Sie stehen eben nicht mehr spielfreudig vor ihren Menschen, sondern verbringen die meiste Zeit des Tages dösend im Körbchen.

Treten bei alten Hunden Krankheiten auf, geht die Heilung bedingt durch den verlangsamten Stoffwechsel oft langsam voran. Physiotherapie – angewendet an den “Problemstellen” kann hier zu Heilungsbeschleunigung führen.